BGS-Schüler erwerben Sprachzertifikat

DELF-Prüfung 2011

 

 

Im Schuljahr 2010/2011 haben 14 Schülerinnen und Schüler  die DELF A1 – Prüfung und fünf Schülerinnen die DELF A2 - Prüfung bestanden.
Die folgenden Fotos vermitteln Eindrücke von der schriftlichen Prüfung in der BGS und unserer Fahrt nach Kassel, wo die Schülerinnen die mündliche Prüfung absolvierten.


 

DELF Niveau A1
Ein Interview von Schülern der Jahrgangsstufe 7

„Fandet ihr die DELF-Prüfung schwer?“
Nora: Nein, bis auf das Hörverstehen.
Alicia: Ja, ich fand das mit der Postkarte ein bisschen schwerer, aber sonst fand ich das ganz okay. Das Hörverstehen hat man auch ganz gut verstanden.
Clarissa, Kerstin & Marina: Nein!
Aline: Ich fand alles eigentlich ganz okay. Nur die Nervosität bei der mündlichen Prüfung war am schlimmsten.
Vanessa: Ich habe sie mir eigentlich schwerer vorgestellt. Die mündliche Prüfung war etwas schwerer als die schriftliche.

„Wie lange hast du für die Vorbereitungen gebraucht?“
Sophie & Kerstin: Ich habe gar nicht gelernt.
Nora  & Aline: Ich habe nicht gelernt, aber wir haben ja zusammen in der DELF-AG geübt. Da haben wir sehr, sehr gut gelernt.
Alicia: Ich habe eine Woche vorher angefangen und habe immer mit Beispielprüfungen geübt und natürlich in der AG.
Clarissa: 30 Minuten.
Marina: 2 bis 3 Tage.
Janik: 3 bis 4 Tage vielleicht.
Vanessa: Das Allermeiste haben wir in der AG gelernt. Das bin ich dann nur noch mal kurz durchgegangen.

„Hat dir das Ganze Spaß gemacht?“
Sophie & Janik: Ja, eigentlich schon.
Nora: Ja, vor allem, dass wir die Schule schwänzen durften.
Alicia & Kerstin: Ja!
Clarissa: Ja, sehr viel.
Marina: Die schriftliche Prüfung schon. Die mündliche weiß ich noch nicht.
Aline: Ich fand das Ganze schon irgendwie witzig. Vor allem, dass wir uns mit einem echten Franzosen unterhalten konnten.
Vanessa: Ja, es war mal anders als normaler Franze Unterricht.

„Warum hast du dich entschieden, bei DELF mitzumachen?“
Sophie: Weil ich in Französisch ganz gut bin.
Nora: Ja, das hat sich dann so ergeben. Mich hat das interessiert und ich wollte was Zusätzliches machen. Ich möchte ja später mal ins Ausland gehen und dann hab ich etwas, das ich vorweisen kann. Außerdem ist es ja bei einer Bewerbung auch ganz praktisch, wenn die sehen, dass ich auch freiwillig etwas mache.
Alicia: Weil ich ja nicht so gut in Französisch bin und mich damit verbessern wollte.
Clarissa: Damit ich halt dieses Diplom kriege und in Französisch besser werde.
Marina & Janik: Damit ich schneller einen Job kriege? Später mal.
Aline: Ich möchte dieses Diplom später mal in meine Bewerbungsmappe legen, vielleicht bekomme ich dann eher den Job.
Vanessa: Erstens wegen des Diploms und zweitens, weil ich mir dachte, dass es nützlich sein könnte und dass es mal interessant sei, bei einer Prüfung (meiner ersten!!!) dabei zu sein.

„Welche Vorteile hat man später, wenn man die DELF-Prüfung bestanden hat?“
Sophie: Bei einer Bewerbung kann man Vorteile haben. Und wenn man ins Ausland gehen will, zum Beispiel nach Frankreich.
Nora: Man kann etwas vorlegen, wenn man sich bewerben will. Das ist dann gut, weil man etwas Zusätzliches und Freiwilliges gemacht hat. Nämlich etwas, was nicht jeder gemacht hat. Wenn man ins Ausland geht, kann man das Diplom auch vorweisen - es ist ja in allen Ländern gleich. Und dann weiß jeder, dass man das Sprachniveau A1 oder A2 hat oder ein höheres.
Alicia, Marina & Clarissa: Ja, also, man kann vielleicht besser einen Job kriegen, wenn die dann sehen, dass man etwas Besonderes vorzeigen kann. 
Janik: Man kriegt vielleicht einen Job, den andere nicht bekommen, weil sie diese Vorkenntnisse nicht haben. Man hat ja dann einen internationalen Schein.
Aline: Man kann bei seiner Bewerbung beweisen, dass man bis zu einem bestimmten Niveau die Fremdsprache kennt. Vielleicht wird man dann eher genommen. Oder wenn man in Frankreich studieren will, hat man Vorteile.
Vanessa: Man bekommt ein Diplom, das einem später eventuell gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bringt.


„Ab welchem Alter bzw. welchem Lernjahr würdest du DELF A1 empfehlen?“
Sophie, Vanessa & Kerstin: Ab dem zweiten Lernjahr.
Nora: A1 ist echt ziemlich leicht. Ich glaube, wir hätten das alle schon nach dem ersten Lernjahr geschafft. Aber die Vokabeln hatten wir noch nicht alle, aber wenn der Lehrer einem das so alles sagt, dann kann man das, glaube ich, nach dem ersten Lernjahr auch schon schaffen. Und nicht erst nach dem zweiten oder so.
Alicia & Clarissa: In der 8. Klasse.
Marina: So ungefähr mit 13 bis 14 Jahren.
Aline: Ich würde es so ab dem 2. Lernjahr empfehlen. Wie bei uns.

„Kann man DELF auch machen, wenn man nicht so gut in Französisch ist?“
Sophie: Ich denke schon. Es war ja nicht so extrem schwer.
Nora: Wenn man nicht so gut in Französisch ist, kann man sie auf jeden Fall auch machen, weil „sich vorstellen“ kann sich ja eigentlich fast jeder.
Alicia: Ja, also ich weiß ja noch nicht, ob ich sie bestanden habe. Aber ich denke schon.
Clarissa: Ja, ich glaube, dass das geht, weil man bis dahin noch mehr dazulernt.
Kerstin & Marina: Ja, eigentlich schon.
Aline: Eigentlich schon, weil da ja keine Grammatik geprüft wird. Und „sich vorzustellen“ lernt man ja schon im ersten Lernjahr. Man müsste es eigentlich schaffen.
Vanessa: Ja, man muss eigentlich nur die Grundlagen können.

„An der DELF-Prüfung A1 hast du teilgenommen. Würdest du die DELF-Prüfung A2 auch mitmachen?“
Sophie: Mal sehen, wie sich mein Französisch so entwickelt.
Nora: Ich bin schon am Überlegen. Wenn wir dann keinen Nachmittagsunterricht haben, dann würde ich das auch machen. Aber ich würde gern erstmal eine alte A2-Prüfung ausprobieren und sehen, ob ich das kann. Und ich denke mal, wenn ich dann noch ein Jahr Französisch hatte, würde mir das auch ein bisschen leichter fallen. Die Neuntklässler, die A1 gemacht haben, hätten bestimmt auch A2 schaffen können. Ja, ich denke darüber nach.
Alicia: Ja, wahrscheinlich.
Clarissa: Ja, aber erst in der 9. Klasse.
Kerstin: Weiß ich noch nicht.
Marina: Nein, keine Lust mehr, glaube ich.
Aline: Ich weiß es noch nicht genau. Vielleicht in zwei Jahren, wenn das mit dem Nachmittagsunterricht passt.
Vanessa: Vielleicht…

 

 

 

Deux ans plus tard... (Zwei Jahre später...)

Ein Interview von Schülern der Jahrgangsstufe 9 nach der A2 - Prüfung

„Wie kommt es, dass ihr euch entschieden habt, zwei Jahre später auch die DELF - A2 - Prüfung abzulegen? Welche Vorteile bringt einem das?“
Kerstin: Es kann ja später hilfreich sein und es ist auch noch ein höheres Niveau als A1.
Marina: Ich sage mir immer, dass es wichtig für meine Zukunft ist, da es auf jeden Fall hilft, leichter einen Job zu bekommen. Es sieht außerdem besser aus, wenn man beide DELF Diplome, A1 und A1, hat.
Vanessa: Ich habe mich überreden lassen.
Clarissa: In DELF A2 wird noch mehr gesprochen und das ist von Nutzen für den Unterricht in der Schule oder wenn man mit Franzosen in Kontakt ist. Deswegen finde ich die Diplome sehr hilfreich für die Zukunft. Vielleicht mache ich noch B1 und B2.
Aline: Ich hab’s mir noch mal überlegt und es hat von der Zeit gut gepasst. Mit dem Diplom kann ich dann zeigen, dass ich besser als A1 bin.

„Ab welchem Alter bzw. Lernjahr würdet ihr DELF A2 empfehlen?“
Marina: Normalerweise ist es so, dass man DELF A1 in der 8. Klasse, also im 2. Lernjahr, und DELF A2 in der 10. Klasse, im 4. Lernjahr, ablegt.
Aline: Bei uns war allerdings alles ein Jahr früher und wir waren alle ein Jahr jünger, weil wir durch G8 auch ein Jahr früher mit Französisch angefangen haben.
Kerstin: Ja, ich würde auch sagen, dass die A2-Prüfung im 4. Lernjahr okay ist.

„Fandet ihr die DELF - A2 - Prüfung schwer?“
Kerstin: Ich fand sie ganz okay. Sie war ein bisschen schwerer als A1.
Marina: Es war okay, also auch mit viel Aufregung gut möglich.
Vanessa: Naja, es ging, aber es war auf jeden Fall schwerer als A1.
Clarissa: Ich fand die mündliche Prüfung sehr gut und bei der schriftlichen war nur das Hörverstehen dieses Jahr sehr schwer.
Aline: Es ging, die schriftliche war in Ordnung, die mündliche Prüfung etwas schwerer.

„Worin besteht der Unterschied zwischen der Prüfung DELF A1 und DELF A2?“
Aline: Natürlich ist es viel schwerer als A1, das Diplom zeigt später aber auch ein höheres Niveau.
Vanessa: Zum Beispiel muss man in der mündlichen Prüfung viel ausführlicher reden und schwierigere Themen und Fragen besprechen.
Marina: Auch an der schriftlichen Prüfung merkt man das: Die Texte und Hörverstehensübungen sind länger und komplizierter, man muss mehr schreiben und es wird auch eher auf Fehler geachtet als in A1.

„Wie sah die mündliche Prüfung diesmal aus?“
Vanessa: Zuerst musste man sich dem Prüfer wieder vorstellen, natürlich nur viel ausführlicher als bei A1. Dann stellt einem der Prüfer noch ein paar Fragen zu den Dingen, die man nicht genannt hat. Das dauert ungefähr eine bis zwei Minuten.
Clarissa: Danach redet man noch mal ein bis zwei Minuten über ein Thema.
Kerstin: Für diesen Monolog bekommt man vor der Prüfung zwei Zettel mit Themen, von denen man sich eins aussucht, zum Beispiel Urlaub, Familie, Schule und vieles mehr.
Marina: Im letzten Teil redet man ungefähr zweieinhalb Minuten mit dem Prüfer. Auch für den Dialog gibt es vorher Zettelchen. Ich hatte beispielsweise einen Telefonanruf, um einen Termin zum Hundeausführen zu finden. Vorkommen kann auch, dass man dem Prüfer Bilder erklären oder mit ihm eine Party organisieren muss. So was in der Art.  
Aline: Für den zweiten und den dritten Prüfungsteil hat man in einem Extraraum zehn Minuten zur Vorbereitung.

„Wie lange habt ihr diesmal für die Vorbereitungen gebraucht?“
Kerstin: Nicht lange.
Marina: Bei A1 habe ich richtig gelernt, aber bei A2 habe ich nur mein Profil noch mal wiederholt.
Vanessa: Nicht sehr lange.
Clarissa: Ich habe nur mein Profil vorbereitet und bin regelmäßig in der AG gewesen.
Aline: Wir hatten bis zur Prüfung alle zwei Wochen eine Doppelstunde.

„Was habt ihr in der AG besonders geübt und mit welchen Materialien habt ihr gearbeitet?“
Vanessa: Oft haben wir an Übungsprüfungen geübt, um uns besser an die Aufgaben zu gewöhnen.
Marina: Unsere Lehrerin hat auch viel mit uns auf Französisch über irgendwelche Dinge geredet, zum Beispiel, was wir am Wochenende gemacht haben, und uns dann Vokabelhilfen gegeben.
Kerstin: Für die AG habe wir uns auch alle ein Übungsbuch gekauft, in dem wir dann selbstständig viele Übungen bearbeitet haben.

„Kann man DELF A2 auch machen, wenn man nicht so gut in Französisch ist?“
Kerstin: Ja, ich denke mal schon.
Marina: Ja, die Prüfer können sich in uns hineinversetzen und wissen bestimmt, dass man so ein paar Schwierigkeiten hat, was ja nicht schlimm ist.
Vanessa: Ja, würde ich schon sagen.
Clarissa: Ja, aber für die Prüfung sollte man sich dann besser vorbereiten.
Aline: Ich denke schon, es kommt ja keine Grammatik vor.

„Kann man sich auch zur Prüfung anmelden, ohne vorher an der AG teilgenommen zu haben?“
Clarissa: Natürlich geht das, es ist aber viel schwerer, sich alleine vorzubereiten als in einer AG zu üben.
Aline: Ich bin schon froh, dass ich in der AG war. Wir haben viele nützliche Tipps bekommen und alleine hätte ich gar nicht gewusst, was ich lernen sollte.

„Habt ihr euch schon überlegt, am OG auch DELF B1 und B2 zu machen?“
Kerstin: Vielleicht...
Marina: Das überlege ich mir später.
Vanessa: Ich glaube nicht, aber mal sehen. A2 wollte ich ja auch eigentlich nicht machen...
Clarissa: Eventuell...
Aline: Ich weiß nicht, das soll ja richtig schwer sein.

„Hat euch das Ganze auch wieder Spaß gemacht?“
Kerstin: Ja.
Marina: Ja, sehr! Auf jeden Fall ist es eine wichtige Erfahrung.
Vanessa: Ja, schon.
Clarissa: Ich fand alles gut, weil der Nachmittagsunterricht nicht im Hochsommer war.
Aline: Ja, die AG hat Spaß gemacht. Ich finde es auch wichtig, schon während der Schulzeit Prüfungen abzulegen, damit man später im Studium oder in der Ausbildung nicht so Angst vor den Prüfungen hat.

 

Fotos der DELF-Prüfung