Inhalt:
Achtung Auto!
Sicherheitstraining des ADAC im Jahrgang 5
Die Schüler der R5d mit dem ADAC-Auto und den beiden Verkehrserziehern des ADAC
Bremsen quietschen in der Seminarstraße, die Kinder am Straßenrand halten die Luft an, während das Auto eine Notbremsung macht. Diesmal geht alles gut aus. Alle atmen auf. Damit es nicht zu solch gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommt, hat der ADAC jetzt alle Fünftklässler der Brüder-Grimm-Schule in puncto Verkehrssicherheit trainiert. Da wurde nicht nur über Geschwindigkeit, Reaktionszeit, Bremsweg und Anhalteweg im Klassenraum theoretisiert, sondern auf der Straße konnten die Schüler den Zusammenhang zwischen diesen Faktoren erleben: Wie lange braucht ein Auto bei Tempo 30 oder 50, bis es zum Stillstand kommt? lautete eine der Fragen, auf die die Schüler eine Antwort finden sollten. Jeder stellte dazu einen Pylon an der Stelle an den Straßenrand, an der das Auto nach einer Notbremsung vermutlich zum Stillstand kommen würde, und manch einer war wenig später doch ziemlich erstaunt, dass er oder sie sich dabei ordentlich verschätzt hatte und im Ernstfall nicht in Sicherheit gewesen wäre. Als Mitfahrer im ADAC-Auto konnten die Schüler eine Notbremsung auch aus der anderen Perspektive erleben und dabei erkennen, dass Gurt und Sitzerhöhung entscheidend sind, um bei einer Vollbremsung nicht durch die Frontscheibe zu „schießen". Und so verfehlte das Programm „Achtung Auto", das jährlich bundesweit mehr als 170.000 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe durchlaufen, auch diesmal nicht sein Ziel, Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. „Voll cool" wie Mara aus der G 5a fanden diesen Vormittag auch die anderen Fünftklässler der BGS.
Margret Schulz-Bödicker
