Inhalt:
1000 € für die Klassenkasse
Klasse G6a liefert sich in Erfurt eine "Kailerei"
Wir, die Klasse G6a, fuhren am 2.September 2011 nach Erfurt, um bei der KI.KA-Produktion „KAILEREI“ gegen Kai den Forellenkugelhai anzutreten. Wir starteten mit einem Bus um 10:15 Uhr an der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege.
Alle waren total aufgeregt. Was würde bloß passieren? Würden wir die KAILEREI gewinnen? Wir drängelten uns in den Bus. Alle wollten einen guten Platz haben. Endlich ging die Fahrt los. Die Fahrt war toll! Plötzlich sahen wir ein großes Gebäude, auf dem KI.KA stand. Irgendjemand rief: „Wir sind da!“ Und da hielt der Bus auch schon an und wir stiegen aus. Mittlerweile war es auch schon richtig warm geworden. Dann mussten wir durch eine Unterführung gehen. Von dort aus sah man auch schon den Ega-Park.
Wir trafen eine Frau, die uns dann in ein Gebäude führte, wo wir unsere Rucksäcke abstellen konnten. Dort bekamen wir unser Mittagessen: Spaghetti mit Tomatensoße. Als alle fertig waren, bekamen wir unsere KAILEREI T-Shirts. Bastian, unser Herausforderer im Finale, bekam zuerst eins. Es war rot. Alle anderen bekamen hellblaue T-Shirts. Sie waren genauso wie das von Bastian, nur das vorne in der Wolke Bye, Bye Kai stand. Anschließend gingen wir zum Ega-Park Abenteuerspielplatz. Dort gab es einen Wasserspielplatz, Rutschen, Schaukeln, ein Klettergerüst und vieles mehr. Alle stürzten sich auf das riesige Klettergerüst. Herr Abraham fotografierte uns derweil.
Etwas später wurden acht Kinder gerufen, die mitgenommen wurden: Die „Steckbrief“-Kinder. Sechs mussten nur cool da stehen und zwei mussten erklären, warum Bastian die Spiele schaffen wird. Kurz darauf wurden alle anderen zusammengerufen und zu dem Platz geführt, an dem das erste Spiel stattfinden sollte. Dort angekommen gab es eine kurze Einweisung und man erklärte uns das erste Spiel. Doch vorher mussten wir uns noch trichterförmig aufstellen, sodass Basti uns im Vorbeilaufen abklatschten konnte.
Das erste Spiel begann:
Wir riefen alle zusammen:1,2, KAILEREI! Dann drückte Stephie, die Moderatorin, eine Hupe und es ging los. Basti musste ca. 50m sprinten. Dort, wo er angekommen war, stand ein Schlauchboot bereit. Beim Einsteigen fiel das teure Mikrofon ins Wasser, dadurch ging es kaputt. Also mussten wir neu starten. Beim zweiten Versuch paddelte er zu einer Fahne, an der der Schlüssel hing. Danach hakte er sich an einem Seil ein und sechs Mitschüler zogen ihn dann gleichmäßig zu sich heran; Basti sprang heraus und schloss die Jokertruhe auf. Geschafft! Alle anderen jubelten.
Weil es mittlerweile richtig heiß wurde, machten wir eine kleine Pause, in der es Getränke und Kekse gab. Danach ging es weiter zum zweiten Spiel. Wir fuhren mit der egapark–Bahn dorthin.
Beim zweiten Spiel ging es darum, innerhalb einer vorgegebenen Zeit fünf Fahnen zu bezwingen. Basti bekam einen Schlüssel für die erste Fahne. Die schloss er so schnell wie möglich auf. Zwei weitere Mitschüler zogen die Fahne herunter. Er hakte den Schlüssel aus und ging zur nächsten Fahne. Die ließen die nächsten beiden wieder runter und so weiter. An der fünften Fahne hing der Schlüssel zur letzten Fahne. Die musste Basti selbst herunterlassen. Er bekam den Schlüssel, öffnete die Truhe und der zweite Joker war gerettet. Wir jubelten wieder, doch irgendwie konnten alle vom vielen Anfeuern schon gar nicht mehr. Aber das war egal. Wir riefen unseren Schlachtruf: “Kai du Fisch, wir zieh´n dich übern Tisch!“
Jetzt ging es zum Finale. Alles war Basti überlassen. Wir wussten alle nicht genau, was ihn erwartete. Mit geschickten Fragen muss der Herausforderer möglichst viele der 10 vorgegebenen Bildschirme eliminieren, um auf das richtige Bild zu kommen. Aufgrund der beiden Joker hatte Basti 30 Sekunden länger Zeit und ein Bild wurde bereits gestrichen.
Während Basti also ganz auf sich gestellt das Finale spielte, nutzten andere die Zwangspause und gingen zur Liebes-Weide aus der Sendung „Schloss Einstein“. Sie war riesengroß. Nachdem wir sie betrachtet hatten, gingen wir zurück und mussten uns auch schon aufstellen. „Hoffentlich hatte er gewonnen!“, dachten wir uns.
Die Tür ging auf, noch sah man nur Nebel, alle schwiegen. Würden wir jubeln oder weinen? Man sah ihn kommen. Und ...?! Er hielt die Schatztruhe in der Hand. Wir hatten gewonnen. Jetzt jubelten wir alle so laut wir konnten. Vom Himmel kamen bunte, glänzende Papierstreifen. Wir waren überglücklich.
In der Kiste befanden sich unsere Medaillen: ein gelber Fisch, also Kai, mit einem roten Schlüsselband. Außerdem gab es 1000,- Euro für die Klassenkasse!
Zufrieden eilten wir zu dem Gebäude, in dem unsere Sachen lagerten. Da es schon später als geplant war, wurde nun alles sehr hektisch. Wir schnappten uns unsere Lunchpakete und gingen hinaus. Puh! Immer noch so warm. Dann liefen wir zum Bus. Wir drängelten uns rein. Alle saßen, es ging los.
Nach einer und einer halben Stunde kamen wir erschöpft, aber glücklich wieder in Eschwege an. Es war mittlerweile 20:20 Uhr. Alle fuhren schließlich mit ihren Eltern nach Hause. Diesen Tag werden wir wohl nie vergessen!!!
Charlotte Haase, G6a
