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Abschied nach märchenhaften Jahren
Fünf Lehrkräfte verlassen die Grimm-Schule
Katrin Brandt, Jürgen Orlob, Anita Reum und Hans-Christian Richter
Sein ganzes Lehrerleben, 35 Jahre, hat Jürgen Orlob an der Grimm-Schule zugebracht und in dieser Zeit weit über tausend Schüler unterrichtet. Zum Schuljahresende wurde er nun in den Ruhestand verabschiedet. Er habe diese Schule immer geliebt und verlasse sie nun mit zwiespältigen Gefühlen, mit Freude auf den Ruhestand, aber auch mit Wehmut, die Kollegen und Schüler verlassen zu müssen, sagte Orlob bei einer emotionalen Feierstunde am Ende seines letzten Schultages. Mit ihm verlassen weitere vier Kollegen die Schule.
Anita Reum, die in ihren 14 BGS-Jahren die gute Seele der Schule war und als Personalrätin in ihrer frischen, direkten und manchmal unbequemen Art engagiert die Interessen der Kollegen vertreten, dabei aber immer auch dafür gesorgt hat, dass sich alle an der Schule wohlfühlten und die Geselligkeit nicht zu kurz kam, verlässt Eschwege und kehrt in ihre alte Heimat München zurück.
Nach Kassel zieht es Musiklehrer Hans-Christian Richter, der in seinen zwölf Jahren an der BGS die Schulbands mit viel Herzblut aufbaute und betreute. Für ihn seien die Jahre an der BGS „märchenhaft“ gewesen, sagte Richter, ehe er zum Saxophon griff und sich auf seine Weise von den Kollegen verabschiedete.
Mit Katrin Brandt und Mandy Stein verlassen zum Bedauern aller auch zwei junge, bei Schülern und Kollegen ebenfalls äußerst beliebte Kolleginnen Eschwege, die eine, um nach dem Referendariat eine Stelle in Bebra anzutreten, die andere, die kurzfristig für eine erkrankte Kollegin eingesprungen war, konnte leider nicht an der Schule gehalten werden. Allen gaben Schulleiter Harald Krones, die Personalräte Henner Gladen und Thomas Heinemann sowie die Kollegen neben Geschenken zahlreiche Worte des Dankes, der Anerkennung und des Bedauerns über ihren Weggang mit auf den Weg. Ein besonderes Geschenk machte der „spontane Lehrerchor“ den scheidenden Kollegen: Jeder erhielt seinen eigenen Song. Allen wünschte der Chor viel Glück und mahnte die Kollegen: „Abschiedskummer lohnt sich nicht, blickt vorwärts, nie zurück!“
