Betriebspraktikum der 8. Realschulklassen
Früh übt sich, wer ein Meister oder eine Meisterin werden will!

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Früh in die aktuelle Berufswelt hineinschnuppern, sich über Ausbildungsberufe informieren und die eigenen Neigungen erkennen – das sind wichtige Ziele der Berufsorientierung an der Brüder-Grimm-Schule. Wie alle hessischen Schülerinnen und Schüler im mittleren Bildungsgang absolvierten daher die Klassen R8a und R8b ein zweiwöchiges Blockpraktikum. Hier nur drei Beispiele:

Jimmy Vu (R8a) machte sein Praktikum beim Kfz-Meisterbetrieb Car-Fit Namyslo in Eschwege. Christof Namyslo, Inhaber des kleinen familiär geführten Betriebs, kennt die Branche schon seit 50 Jahren und gibt seine Erfahrungen gerne an die junge Generation weiter, indem er selbst ausbildet und – wenn möglich – eine Praktikantin oder einen Praktikanten aufnimmt. „Ich fand das Praktikum sehr gut!“, sagt Jimmy Vu. „Mir wurde alles gut und verständlich erklärt, und dann durfte ich ganz selbständig arbeiten. Das war eine tolle Erfahrung für mich!“

Auch Daniel Weiß (R8b) hat Werkstattluft geschnuppert: „Ich wusste gar nicht, was alles in einem Lkw steckt! Überraschend für mich war auch, dass mir so viel zugetraut wurde. Ich durfte mit einem Hochdruckreiniger arbeiten und mir wurde erklärt, wie man Gabelstapler fährt.“

Bei Stamatoula Karvouni (R8a) nahm sich das Team der Zahnarztpraxis Hübenthal (Meinhard) am Freitagmittag gern noch Zeit für ein Gespräch mit Praktikumsbetreuerin Katja Beočanin. Ihr Eindruck: „Durch die freundliche Atmosphäre vergeht jedem die Angst vor dem Zahnarztbesuch, auch wenn Praktikantinnen und Praktikanten bei so manchem Anblick schwindelig wird.“

„Das Praktikum ist trotz der Corona-Situation sehr gut verlaufen,“ meint Barbara Rost, zuständig für die Praktikumsbesuche in der R8b. „Die Betreuung unserer Praktikantinnen und Praktikanten war optimal. Bemerkenswert ist außerdem, dass sich viele neue Firmen, Institutionen und Dienstleister als Praktikumsbetriebe zur Verfügung gestellt haben, um unseren Jugendlichen Einblicke in das Berufsleben zu gewähren. Darüber freuen wir uns sehr!“

Thomas Wolf, Klassenlehrer der R8a, kann dem nur beipflichten. Er beobachtete während seiner Praktikumsbesuche, dass die Umstellung für seine Schützlinge nach der langen Zeit im Homeschooling sehr groß war, doch hätten die Jugendlichen die Herausforderung tapfer gemeistert. „Auch die Betriebe“, hebt Katja Beočanin hervor, „halten es für sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln können. Denn was sie in den Betrieben erleben, lässt sich weder aus dem Internet noch aus Büchern lernen.“

Wir danken ganz herzlich und ausdrücklich allen Praktikumsbetrieben und den Betreuerinnen und Betreuern vor Ort für ihre Unterstützung beim Betriebspraktikum 2021!

Dr. Claudia Nitschke



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