Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald

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Nach zwei Jahren Coronapause konnte wieder ein außerschulischer Lernort im Fach Geschichte besucht werden: die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar (Thüringen).

Neunzig Schüler:innen der Abschlussklassen der Brüder-Grimm-Schule starteten zur ersten Stunde in Eschwege. An der Gedenkstätte angekommen, wurden die fünf teilnehmenden Klassen (H9, R10a, R10b, G10a und G10b) von den Fachkolleg:innen für Geschichte – Frau Ackermann, Herrn Franz, Herrn Zuber und Herrn Kliebisch – durch die einzelnen Stationen im ehemaligen Lager geführt, darunter der Bahnhof, der sogenannte „Carachoweg“, das berüchtigte Eingangsgebäude mit Inhaftierungsblock, der Exerzierplatz sowie das Krematorium. Coronabedingt konnte leider nicht alles wie in früheren Jahren besichtigt werden.

Interessierte Jugendliche in deutlich bedrückter Stimmung folgten den Ausführungen der Lehrkräfte. Einige von ihnen hielten selbst Vorträge für ihre Mitschüler:innen. Sichtlich betroffen beschlossen alle fünf Klassen ihre jeweilige Führung an der Gedenkplatte, die als Symbol für alle getöteten Menschen im Lager steht: Da die Vielzahl der Nationalitäten der Gefangenen nur schwer in einem Denkmal darzustellen war, entschied man sich für eine eingelassene beheizte Metallplatte. Diese hat eine konstante Temperatur von 37°C, die Temperatur unserer Körper, die alle Menschen der Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam haben und in stillem Gedenken vereint.

Christian Kliebisch



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