Experten aus der Region stellen Berufe vor
Realschüler der Brüder-Grimm-Schule entdecken ihre Potentiale

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Im Rahmen des Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo7 besuchten Vertreter dreier Gewerke die Brüder-Grimm-Schule, um den Schülerinnen und Schülern im Realschulzweig eine erste Orientierung für die spätere Berufswahl zu bieten. Das zweitägige Feststellungsverfahren dient dazu, bereits vorhandene Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Sozial-, Handlungs- und Methodenkompetenz zu ermitteln und individuelle Stärken und Interessen in handlungs- und erlebnisorientierten Aufgaben bewusster wahrzunehmen.

Auf eine Selbsteinschätzung mit Hilfe einer webbasierten Software folgte zunächst eine Teamaufgabe: Die Teilnehmenden sollten innerhalb von zwei Schulstunden aus je 20 Blättern Papier, Klebstoff und einem 1,20 Meter langen Klebestreifen eine stabile Brücke bauen. Am zweiten Tag standen Jobinterviews auf dem Programm. Dazu waren Michael Pack (Automobilkaufmann), Stefan Renke (Schreiner) und Christel Wascholowski (Erzieherin) extra in die Schule gekommen. Die Experten aus der Wirtschaft standen den Jugendlichen bereitwillig Rede und Antwort zu allen Fragen, die sie interessierten.

Tobias Graf, Julian Knierim, Lisa Pippert, Svenja Schimke, Marie Wachsmuth und Sven Zuber begleiteten die R8c in drei Teams und gaben den Achtklässlern am Ende jedes Tages eine erste Einschätzung zu den beobachteten Kompetenzen. Die Ergebnisse werden in einem individuellen Kompetenzprofil zusammengefasst, das allen Schülerinnen und Schüler ausgehändigt und im persönlichen Gespräch gemeinsam mit den Eltern erläutert werden kann. „Das Profil enthält nicht nur eine detaillierte Übersicht über die festgestellten Fähigkeiten und Interessen, sondern auch gemeinsam entwickelte Ideen zu einem möglichen zukünftigen Beruf, eine wertvolle Basis für die Berufswahl,“ erläutert Realschulzweigleiter Tobias Graf. Die Schülerinnen und Schüler fanden die zwei Tage hilfreich. „Ich bin erstaunt, wie viel ich über mich in diesen zwei Tagen erfahren habe,“ so eine der Teilnehmerinnen.

Dr. Claudia Nitschke

 

 



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