Sagen in Stop Motion
Sechstklässler verfilmen ihre eigenen Texte

Schülergruppe beim Filmen mit dem Tablet.jpg

Die Schauplätze zahlreicher Sagen weisen noch immer einen Bezug zu unserer heutigen Lebenswelt auf. „Die Heinzelmännchen zu Köln“, „Der Rattenfänger von Hameln“, der „Frau Holle-Teich“ oder der „Bärenstein Abterode“ lassen sich als  Beispiele anführen, die vor kurzem den Ausgangspunkt der Unterrichtseinheit „Sagen“ in der G6b bildeten.

Zu Beginn der Einheit erarbeiteten die Schüler*innen zentrale Merkmale einer Sage, die zugleich den Ausgangspunkt für eine eigene Sage darstellten. Dazu sammelten die Schüler*innen in Arbeitsgruppen erste Ideen und Gedanken zu Kriterien wie Ort, Zeit und Bezug zur Gegenwart. Außerdem sollten sie einen „wahren“ Kern ihrer Sage mit fantastischen Figuren und Handlungen verknüpfen.

Auf diesen Grundlagen verfassten die Schüler*innen ein Drehbuch zu ihrer Sage. Zeitgleich wurden Schuhkartons, die als Sagenbühne dienten, mit Kunstrasen, LEGO-Bausteinen und Playmobil-Figuren ausgestattet.

Unter der Verwendung der App „Stop Motion“ drehten die Schüler*innen zu ihrer jeweiligen Sage einen Film. Nachdem alle Aufnahmen „im Kasten“ waren, bearbeiteten die Schüler*innen ihre Videoaufnahmen, erstellten eine Tonspur und präsentierten ihren Mitschüler*innen stolz ihre Kunstwerke.

Nils Rudolph



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