„Sie sollen brennen!“ – Theaterstück zwischen Fiktion und Wahrheit
Gruppe „Darstellendes Spiel“ stellt Hexenprozess von 1657 nach

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Im Jahr 1657 wurden in Eschwege zwei Frauen – Tochter und Mutter – als Hexen angeklagt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen vor der Stadt verbrannt. Die Gruppe „Darstellendes Spiel“ der Brüder-Grimm-Schule stellt den Verlauf dieses langwierigen Hexenprozesses dar. (Text und Idee: Oliver Abraham)

Als Inspiration dazu diente die historische Aufarbeitung in der Dokumentation von Frau Ursula Vaupel. Den Zuschauer erwartet demnach eine Inszenierung, die auf wahren Fakten basiert. Die immer grotesker werdende Befragung durch den Inquisitor wird im Stil einer Collage von eigenen Videosequenzen durchbrochen. (Kamera und Schnitt: Medienwerk Eschwege; Unterstützung: Stadt Eschwege)

Schritt für Schritt wird der Zuschauer durch die geistigen und sozialen Hintergründe der Hexenverdächtigungen geführt. Verleumdung durch Nachbarn sowie Übereifer der hiesigen Gerichtsbarkeit sorgen dafür, dass sich die Schlinge um den Hals von Catharina Holzapfel – selbst vom Schicksal gebeutelt – immer enger zieht ...

Die Aufführung von „Sie sollen brennen!“ findet am Donnerstag, den 6. Juni 2024, um 19.00 Uhr im E-Werk statt. Einlass ist ab 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.



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