Die Förderstufe der Brüder-Grimm-Schule umfasst die Jahrgänge 5 und 6. Sie bildet das Bindeglied zwischen der Grundschule und den weiterführenden Schulzweigen und bietet den Schülerinnen und Schülern eine Basis für qualifizierende Schulabschlüsse in Haupt- und Realschule.
Der Unterricht in der Jahrgangsstufe 5 basiert pädagogisch, curricular und methodisch auf dem Unterricht der Grundschule. Bei der Bildung der Förderstufenklassen bleiben nach Möglichkeit die Grundschulklassen vollständig oder in großen Gruppen zusammen, Elternwünsche werden berücksichtigt. Um einen möglichst sanften Übergang von der Grundschule in die Förderstufe Zu ermöglichen, findet in der Einführungswoche Klassenlehrerunterricht statt, mit den Schwerpunkten soziales Lernen, Team- und Methodentraining.
Der Unterricht im 5. Schuljahr wird im Klassenverband erteilt, die Klassenlehrerin/ der Klassenlehrer ist mit möglichst vielen Stunden in ihrer/seiner Klasse eingesetzt. Als neue Lernbereiche kommen Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde) und Biologie zu den bisherigen Fächern dazu, Englisch zählt ab jetzt als Hauptfach.
Die Förderstufe ist als pädagogische Einheit gedacht, in der die Wiederholung der 5. Jahrgangsstufe an Ende des Schuljahres in der Regel nicht vorgesehen ist.
Im Unterricht der Förderstufe wird eine Vielfalt von differenzierenden Maßnahmen genutzt, um die Schülerinnen und Schüler ihren Stärken entsprechend zu fördern oder persönliche Defizite auszugleichen. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf werden im Rahmen der Möglichkeiten durch Zusatzangebote und Förderkurse individuell unterstützt. Am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse werden Klassenfahrten im gesamten Jahrgang durchgeführt.
Nach einem Schuljahr Beobachtungszeit erfolgt für die 6. Klasse die Kurseinstufung in den Fächern Mathematik und Englisch. Der Unterricht erfolgt dann auf zwei unterschiedlichen Anspruchsebenen, entsprechend den Anforderungen des Hauptschulzweiges (G-Kurse) und des Realschulzweiges (E-Kurse). Die Eltern treffen nach intensiver Beratung durch die Fach- und Klassenlehrer je nach Leistung, Begabung und Neigung ihres Kindes die Entscheidung für die Kurswahl.
Umstufungen in einen anderen Kurs mit einem anderen Leistungsanspruch im Verlauf des 6. Schuljahres sind möglich. Hierdurch ist ein hohes Maß an Durchlässigkeit gewährleistet. Bei differenzierenden Einschätzungen entscheidet nach einer weiteren Beobachtungsphase am Ende des 1. Halbjahres der 6. Klasse die Klassenkonferenz über die endgültige Kurszugehörigkeit.
Nach Informationen zu den Schulzweigen und Beratungen der Eltern werden die Schülerinnen und Schüler nach der 6. Jahrgangsstufe in den von der Klassenkonferenz empfohlenen Schulzweig entlassen.